Lingualtechnik (Incognito)
Eine feste Zahnspange zu tragen, ohne dass man es sieht? Dank der Lingualtechnik ist dies möglich. Im Gegensatz zu herkömmlichen Behandlungstechniken werden bei der Lingualtechnik die Brackets im nicht sichtbaren Bereich – auf die innenliegenden Flächen der Zähne – geklebt. Das Verfahren ist nicht neu, wurde aber in den vergangenen Jahren immer weiter perfektioniert und ist heute eines der technisch aufwendigsten Verfahren in der Kieferorthopädie. Die individuell designten Brackets passen nur bei dem jeweiligen Patienten auf den dafür vorgesehenen Zahn in einer genau definierten Position. Diese einzigartige Präzision erhöht die therapeutischen Möglichkeiten. Dank neuster Produktionsverfahren werden die individualisierten Brackets aus einer hochgoldhaltigen Legierung hergestellt und bieten somit ein höchstes Maß an Biokompatibilität - für Allergiker besonders wichtig. Des Weiteren schützt die Lingualapparatur die Zähne vor Schädigungen durch Entkalkungen, da die Brackets im durch den Speichel geschützten Zungenraum der Mundhöhle kleben.
Aufgrund der therapeutischen und ästhetischen Vorteile ist die Lingualtechnik für viele Erwachsene die erste Wahl. Von außen ist die Spange nicht sichtbar, weshalb sich viele beruflich in der Öffentlichkeit stehende Personen für diese Variante entscheiden. Aber auch bei Jugendlichen ist das Verfahren möglich, wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Aussprache und Zungenkomfort können in den ersten zwei Wochen nach Einsetzen der Apparatur beeinträchtigt sein. Sprechproben von Patienten mit der Lingualspange und weitere Informationen finden Sie hier: www.lingualtechnik.de.


